Sonntag, 14. März 2010

Die Hormonspirale

06.02.2010

Hormonspirale

Alles andere als ein nebenwirkungsfreies Verhütungsmittel

Vielen Frauen, die die Pille nicht vertragen, wird vom Frauenarzt geraten, doch auf die Hormonspirale umzusteigen: Man müsse nicht täglich an die Verhütung denken, die Hormonbelastung sei weit geringer als bei der Pille, sie sei absolut sicher und die Menstruation würde über kurz oder lang weniger werden bis verschwinden, Nebenwirkungen seien keine bekannt.

Auf den ersten Blick scheinbar alles große Vorteile für die Frau, die eine zuverlässige Verhütungsmethode sucht, auch wenn sie unter PMS leidet oder eine unregelmäßige Periode hat.

Wer sich die Hormonspirale vom Arzt einsetzen lässt, bekommt als Informationsmaterial eine Broschüre, in der die Hormonspirale groß angepriesen wird. Und den Beipacktext ? Den bekommt man vom Arzt nur in seltensten Fällen. So wiegen sich selbst kritische Frauen in einer Sicherheit, die keine ist.
Selbst im Beipacktext stehen folgende Nebenwirkungen: (Auszug!)

Erkrankungen der Haut: Akne (häufig), Ekzeme (gelegentlich)

Erkrankungen des Nervensystems: Kopfschmerzen (häufig), Migräne (gelegentlich)

Psychische Erkrankungen: Depressive Stimmung (häufig), Nervosität (häufig), verringerte Libido (häufig)

Gynäkologische Erkrankungen: Schmerzen im Rücken und der Brust (häufig), PAP-Abstrich II (gelegentlich), Entzündungen im Beckenbereich (gelegentlich)

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Bauchschmerzen (häufig), Nausea (häufig)

Gewichtszunahme (häufig)

Der gesamte Beipacktext findet sich hier: http://www.fgz.co.at/fileadmin/hochgeladene_dateien/bilder/themen/Verh_tung/FI_Mirena.pdf

Durch die geringe Hormonabgabe und die Versicherungen des Frauenarztes, es könne "keinerlei Nebenwirkungen" geben, leiden viele Frauen lange Zeit (oft Jahre!), bevor sie darauf kommen, dass die Hormonspirale die Ursache für ihre zunehmenden Leiden sein könnte.

Lesen Sie hier die erschreckenden Berichte von betroffenen Frauen. Weitere Kommentare erübrigen sich.

Das Frauengesundheitszentrum Graz hat deswegen Frauen, die Nebenwirkungen von Mirena erleiden mussten, gebeten, diese zu dokumentieren: http://www.fgz.co.at/index.php?id=206

Auch in Deutschland richteten Betroffene ein Forum ein: www.hormonspirale-forum.

Was passiert im Körper ?

Levenorgestrel (Hauptwirkungsbestandteil von Mirena) übernimmt als synthetisches Progesteron nicht alle Funktionen des körpereigenen Progesterons. Durch Zufuhr von Levenorgestrel und die dadurch meist unterdrückte Ovulation produziert der Körper mit der Zeit weniger und weniger körpereigenes Progesteron. Kommen zusätzlich stressbedingte Lebensumstände hinzu, wird das verbliebene natürliche Progesteron auch noch zum Teil in Aldosteron umgewandelt, was unter anderem den Kaliumspiegel des Körpers senkt.

Durch das unzureichende natürliche Progesteron steigt der Östrogenspiegel zu hoch an (relativ zum Progesteron = Östrogendominanz), was wiederum den Verlust von Magnesium auslöst.

Ohne Magnesium kann der Körper nur wenig, wenn überhaupt, Kalium verwerten und aufnehmen. Der Kaliumhaushalt ist somit extrem gestört.

Wassereinlagerungen und geschwollene Füße, Niedriger Grundumsatz, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, wenig Energie, Allergien, Hautirritationen, Gehirnschlag, Embolien, erhöhte Reaktionen auf Stress, Gefühlsschwankungen, Depressionen, Gewichtszunahme, Hoher Blutdruck, frühzeitiges Altern, Knoten und Schmerzen in den Brüsten, Eierstockzysten, Verstopfung (langsame Verdauung), Muskelkrämpfe, Unterfunktion von Nieren und Leber (was die Ausscheidung von Östrogen zusätzlich erschwert!), Herzrasen, Haarausfall, Vermännlichung, lange, schmerzhafte oder unregelmäßige Blutungen etc.....

Abschließend möchte ich sagen, dass man die Wahl des Verhütungsmittels genau abwägen sollte. Es gibt immer eine Alternative! Lassen Sie sich ausreichend beraten und entscheiden Sie nicht vorschnell. Es geht um Ihre Gesundheit und Ihr Leben.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit, einen kritischen Verstand und alles Gute

Ihre Andraste!

(Eine Hormonspiralgeschädigte

Vollständigen Artikel lesen: Initiative