Donnerstag, 15. August 2013

Ägypten-was deutsche Medien verschweigen

Mohamed Morsi-05-2013Als 2012 Mohammed Mursi in den ersten freien und demokratischen Wahlen Ägyptens zum Präsidenten endete vorerst die lange Herrschaft des Militärs.Kaum ein Jahr später holte es sich die Herschafft wieder und lässt das Volk seither für seine Ablehnung des Militärs büßen.
Während hierzulande von von einer "Welle von Gewalt" und "Islamisten" die Rede ist, gar ein Bürgerkrieg befürchtet wird und gern davon berichtet wird das christliche Minderheiten Übergriffe fürchten und auch Kirchen nicht verschont werden, vergessen sie glatt ein paar Details zu erwähnen.

In Ägypten wurde wegen der anhaltenden Demonstrationen der Bevölkerung eine Ausgangssperre verhängt.
Doch die Anhänger des Militärs ist zahlenmäßig überschaubar, anders als die Anhänger Mursis die nicht müde werden immer wieder für ihn und gegen die neue Regierung zu protestieren.











Für das Militär ist jeder der sich auf der Straße blicken lässt ein Terrorist und wird mit brutaler Härte geschlagen, getreten, oder auch getötet.Frauen,Kinder,Senioren,Behinderte.
Friedliche Demonstranten erleben Gewalt und fehlende Menschenrechte.

Sechs Journalisten wurden ermordet weil sie die brutalen Übergriffe des Militärs filmten.


Die letzten Nächte hat das Militär von oben in die Menschenmenge geschossen. In einer einzigen Nacht starben 2.600 Menschen. Rettungskräfte dürfen nicht zu den Verletzten, statt dessen wird vom Militär alles angezündet. Wer bis jetzt noch lebte und allein nicht mehr fliehen kann, oder rechtzeitig abgeholt wird, verbrennt.



Moscheen werden ebenso wenig verschont wie Kirchen .

Mohamed Beltagy, Mitglied der Muslimbruderschaft und Generalsekretär der Feiheits- und Gerechtigkeitspartei, der auch Mursi angehört, trauert um seine vom Militär ermordete 17jährige Tochter.

Auch Facebook hat sich bemüht all das und viel mehr zu unterdrücken. Von den Seiten der ägyptischen Poster verschwanden Bilder und Videos die die Massaker des Militärs an der Bevölkerung dokumentieren. Doch die Seitenbetreiber luden sie wieder hoch. Mal sehen wie lange sie dort sind.