Montag, 15. Februar 2010

AminoSweet – ganz lecker und natürlich?

Ajinomoto, der weltweit größte Hersteller von Süßstoffen (u.a. Mononatriumglutamat = Gehirnzerstörer) hat sich in letzter Zeit etwas geärgert. Er ärgert sich, weil dank des wachsenden Bewusstseins der Verbraucher, sein bestes Produkt (neben Glutamat), nämlich Aspartam, gar nicht mehr so beliebt ist. Nein es kommt sogar immer mehr in Verruf – und das aus gutem Grunde.
Aspartam ist ein künstlich hergestellter Süßstoff. Entdeckt wurde Aspartam 1965, durch Zufall, von einem Chemiker namens J. M. Schlatter, des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company. Finden wollte Schlatter eigentlich ein Medikament gegen Geschwüre. Dabei mischte er Asparaginsäure mit Phenylalanin, zwei natürlich vorkommende Aminosäuren und stellte fest, dass diese neue Verbindung einen ganz süßen Geschmack hat.
Nun, auch nicht schlecht. Ein Süßstoff wurde gefunden. Also deklarierte das damalige Unternehmen G.D. Searle & Company diesen neuen Stoff (der eigentlich als Arzneimittel gedacht war) als Lebensmittel-Zusatzstoff und wollte sich eine Zulassung bei der FDA (Food and Drug Administration) holen.
1970 wurde Aspartam dann auch patentiert. Nun bemühte sich G.D. Searle & Company sozusagen darum einen “Gruppengeist mit der FDA zu pflegen”, um die Zulassung für ihre Chemikalien zu fördern. Manche Leute gebrauchen dafür auch das Schimpfwort Lobbyismus.
1973 legte G.D. Searle & Company der FDA ihre eigenen (also hausinterne) Studien zu Aspartam vor. Das waren natürlich ganz klar “unabhängige” Studien mit dem Ergebnis – ganz dick in roter Farbe: Unbedenklich. Nicht gesundheitsschädigend…
Natürlich gab es dazu auch ganz andere Ansichten. Es gab zahlreiche Einwände von Wissenschaftlern, die bestätigten, dass Aspartam ein gefährliches Toxin ist. Also alles andere als unbedenklich. Es gab Beweise dafür, dass Aspartam u.a. neurologische Schädigungen des Gehirns, Krebstumore / krebsartige Geschwülste und Störungen des Hormonsystems auslösen kann.

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