Dienstag, 20. Juli 2010

US- Wahlen im November 2010

Am 2.11. sind wieder Wahlen und Obamas Beliebtheit ist stark gesunken.
Waren vorher 60% der Bevölkerung für ihn, so sind sie nun gegen ihn.
Die alternative Nachrichtenseite Propagandafront schreibt dazu:

Der amtierende US-Präsident hat besonders mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung zu kämpfen. Die USA befinden sich auf direktem Weg in die zweite Talsohle der Rezession, wobei selbst die Konzernmedien in den USA nun schon damit beginnen von einer Depression zu sprechen. Der US-Immobilienmarkt befindet sich in einem verheerenden Zustand, so gibt es neue Rekordleerstandsquoten in Einkaufscentern und historische Einbrüche beim Neubau und Verkauf von Eigenheimen. In einigen US-Bundesstaaten wie in Nevada, die am schlimmsten von der Immobilienkrise getroffen wurden, geht man sogar davon aus, dass gigantische 65% aller Immobilienhypotheken notleidend sind. Die Zahl der Zwangsversteigerungen wächst stetig.
Das US-Haushaltsdefizit explodiert förmlich und es ist keine wirtschaftliche Erholung in Sicht. Die inoffizielle Arbeitslosigkeit liegt landesweit weit über 20%. Bei über 2 Millionen amerikanischen Langzeitarbeitslosen wurden nun die Arbeitslosengeldzahlungen eingestellt. Der Kongress debattiert gerade darüber, ob diese Zahlungen verlängert werden sollen. Wahrscheinlich wird man die Gelder als medienwirksames Wahlgeschenk für einen befristeten Zeitraum verlängern, in der Hoffnung die Mehrheit der Amerikaner, die ihre gegenwärtigen Amtsinhaber abgewählt haben möchte, irgendwie besänftigen zu können.
Rob Shapiro, Ministerialrat für wirtschaftliche Angelegenheiten, Chefökonom des Handelsministeriums und Berater des Weißen Hauses in verschiedenen wirtschaftlichen Arbeitsgruppen zum Thema Wirtschaft unter Bill Clinton, erklärte gegenüber der Zeitung Financial Times, dass Obama nur noch ein großer Terroranschlag im Stile von 9/11 oder den Bombenanschlag von Oklahoma City helfen könne:

„Im Grunde glauben die Amerikaner nicht an Präsident Obamas Führerschaft. Er muss zwischen jetzt und November irgendeinen Weg finden zu zeigen, dass er ein Führer ist und durch Führung Vertrauen schaffen kann und abgesehen von einem 9/11-Ereignis oder einem Oklahoma City Bombenanschlag wüsste ich nicht, wie er das tun soll.“

Lesen Sie mehr über US-Wahlen 2010: Nur schwerer Terroranschlag kann Obamas Mehrheit noch retten von www.propagandafront.de

Passend dazu schreibt Freeman von  Alles Schall und Rauch :

Kalifornien verwandelt sich in ein Kriegsgebiet

In der Stadt Oakland an der Bucht von San Francisco sind Schiessereien an der Tagesordnung. Es ist einer der Städte in Amerika mit der höchsten Anzahl an Gewaltverbrechen. Am besten man zieht sich als Einwohner eine kugelsichere Weste an, damit man von den Geschossen die rumfliegen nicht getötet wird. Durch die Sparmassnahmen sind die Polizeikräfte erheblich reduziert worden und es herrscht mehr oder weniger Chaos dort. Alleine in den letzten Tagen kam es zu drei Schusswechsel, eines auf der Autobahn, dann im U-Bahnhof und am Sonntagabend eines vor einem Wohnblock.


Oakland hat aus Geldmangel 10 Prozent der Polizisten entlassen, 80 wurden davon betroffen, und die Tarifverhandlungen sind gescheitert. Ein Restbestand von nur 696 Beamten soll eine Stadt mit über 400'000 Einwohner beschützen. Polizeichef Anthony Batts hat deshalb eine Liste von Straftaten aufgeführt, bei denen seine Beamten nicht mehr ausrücken würden. Diese sind zum Beispiel Diebstahl, Einbruch, Betrug, Nötigung, Geldfälschung, Autounfälle und Vandalismus. Wer von so einer Straftat betroffen ist, kann sich nur noch online über Internet bei der Polizei melden.