Sonntag, 12. Februar 2012
Wie man Feinde schafft
Hier eine Rundmail die sehr schön zeigt wie Feinde "gemacht" werden.
As Salamu Aleikum!
Meine ehrenwerten Geschwister im Islam,
die Behörden mögen es gar nicht, wenn Muslime in die Öffentlichkeit treten um für den Islam zu werben. In den letzten 5 Jahren haben zig tausende von Menschen hier in Deutschland den Islam angenommen und es werden (Gelobt sei Allah) täglich mehr.
Genau aus diesem Grunde wird der Islam Weltweit bekämpft. Wenn die demokratischen Regeln nicht in Deutschland wären, würden die Behörden ganz offen gegen den Islam kämpfen.
Da die Behörden den Islam nicht offen bekämpfen können, haben Sie ganz bestimmte Methoden und Strategien entwickelt um den Islam zu bekämpfen. Denn eines muss man ganz klar sagen, die Behörden haben verstanden, dass der Islam derzeit die am schnellsten wachsende Religion der Welt ist und dies möchte man zu verhindern versuchen.
Zunächst einmal ist die Strategie, den Islam zu einem Islam zu machen, der kein Islam mehr ist! Man möchte den sogenannten; „Euro-Islam“.
Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man Muslime, die diese Kampagne unterstützen. Um diese Muslime zu erreichen, muss man die Muslime zunächst einmal spalten. Man erschafft eine Art Feindbild, das sowohl Auswirkungen bei den Nichtmuslimen, als auch bei den Muslimen hat.
Dieses Feindbild braucht Namen und Gesichter!
Welche Gruppen von Muslimen eignen sich am besten um diese als Feindbild zu benutzen?
Die Behörden interessieren sich nicht für solche Muslime, von denen man nichts hört und nichts sieht, oder für diese, die ihre Religion weder praktizieren, noch für diesen werben. Die Behörden interessieren sich ausschließlich für jene Muslime, die ihre Religion konsequent praktizieren und für diesen werben.
Deshalb tauchen in dem Medien nur Gesichter und Namen auf, von Geschwistern, die in aller Öffentlichkeit predigen und den Islam verteidigen. Dabei fallen immer wieder Namen wie Beispielsweise; Pierre Vogel, Sven Lau, Hassan Dabbagh, Abu Anes, Ibrahim Abu Nagie, Thomas Göcke usw. auf.
Um diese genannten Menschen von den herkömmlichen Muslimen abzuspalten braucht man eine Methode. Zunächst wird allen aktiven Muslimen einen Namen gegeben. Dazu hat man den neuen Bgriff“,SALAFISTEN“ benutzt.
Nun wird dieser Begriff bei den Medien eingeschleust und immer mit negativen Berichterstattungen in Verbindung gebracht.
Anschließend geht man zu den Moschee-Verbänden und übt mit perversen Methoden Druck auf ihnen aus.
Man stellt ganz einfach Behauptungen auf, wie Beispielsweise; „Die Salafisten wollen die Scharia in Deutschland einführen und möchten Gesetze wie die Steinigung und das Handabhacken einführen“
Dann werden die Moschee-Verbände und Gemeinden befragt ob sie das wollen und ob sie die Salafisten dabei unterstützen wollen!
Natürlich werden die befragten sich davon distanzieren und letztlich werden sie sich auch von den sogenannten Salafisten distanzieren, da diese mit vielen lügnerischen Behauptungen belastet werden.
Die gleiche Methode wirkt auch bei unseren Mitmenschen, Nachbarn, Arbeitskollegen, Eltern, Freunden usw. Diese Herangehensweise hat sogar Auswirkungen bei unseren Geschwistern die nicht viel Wissen von der Religion haben und froh sind, dass sie grade so ihre Religion praktizieren können.
Die Behörden arbeiten auch an Aufklärungsmaterial das an Schulen und Universitäten eingesetzt wird, um den Islam zu bekämpfen.
Einschüchterungen der Behörden
Sobald uns eine Moschee zu einem Vortrag eingeladen hat und der geplante Vortrag öffentlich bekanntgegeben wird, kommen sofort die Behörden um die Moschee-Gemeinde einzuschüchtern. Sobald wir eine Halle oder eine zu mietende Räumlichkeit organisiert haben und die Behörden davon Wind bekommen, werden die Hallenbetreiber von den Behörden so sehr eingeschüchtert, dass diese den bestehenden Vertrag kündigen und uns wieder ausladen.
Aber von den Einschüchterungen sind nicht nur normale Mitbürger betroffen, sogar Politiker sind von solchen Attacken betroffen. So haben die Behörden in Frankfurt 3 Mal im Jahre 2011 keine Genehmigung für eine Kundgebung ausgestellt, obwohl es rechtlich keinen Grund dafür gab. Nachdem wir eine Einstweilige Verfügung beantragt hatten, haben wir 3 Mal vom Zuständigen Gericht kurzfristig doch noch die Genehmigungen erhalten.
Daran kann man erkennen, dass die Bürgermeister und die zuständigen Behörden, so sehr unter politischen Druck gesetzt werden, dass Sie aus lauter Angst ihren Stuhl zu verlieren, einfach das Grundrecht der Versammlungsfreiheit außer Kraft setzen um uns daran zu hindern, die geplanten Kundgebungen zu realisieren.
Wenn die Bürgermeister, bzw. die Städtischen Behörden keine Genehmigung gegeben haben, können sie auch nicht öffentlich zur Rechenschaft gezogen werden und vor allem können die Medien und die Anti-islamischen Stimmungsmacher nichts gegen diese Behörden sagen. (Schließlich haben sie sich ja gewehrt!)
Dawah Arbeit:
Nun möchte ich kurz auf die Wichtigkeit der Dawah Arbeit eingehen.
Wie viele von euch wissen, arbeite ich (Ibrahim Al Almani/Thomas Göcke) bereits seit 6 Jahren an der Seite von unserem ehrenwerten Bruder Pierre Vogel. Ich bin allerdings bereits seit insgesamt 10 Jahren in der Dawah Arbeit tätig.
Ich kann bezeugen, dass seit Anbeginn (2006) der Aktivitäten von Pierre Vogel, viele tausende Menschen den Islam angenommen haben und das eine undefinierbare Zahl von Muslimen angefangen haben, ihre Religion zu verstehen und zu praktizieren. Ich bekomme bis heute regelmäßig Emails von Geschwistern aus mit verschiedenem Migrationshintergrund, die sich bei uns für diese Arbeit bedanken, da sie erst durch die Vorträge in deutscher Sprache ihre Religion kennen gelernt haben und von nun an praktizieren.
Wir bekommen sehr viele Emails mit Lob, darunter sind auch einige Emails von Nichtmuslimen, die sich dafür bedanken, dass wir diese Arbeit machen.
Warum erzähle ich euch das?
Ich möchte euch darüber erzählen, damit ihr einen Eindruck darüber bekommt, wie wichtig diese Arbeit ist, da immer mehr Menschen sich für den Islam interessieren und letztlich auch annehmen. Viele sehen nur unsere Internetseite PierreVogel.de, aber die meisten bekommen nicht mit, was im Hintergrund passiert.
Abgesehen davon, dass bei uns regelmäßig Menschen anrufen um den Islam anzunehmen, bekommen wir auch viele Anrufe von Geschwistern mit Eheprobleme, Alkoholprobleme, oder mit Drogenprobleme usw.
Wir bekommen auch sehr viel Anrufe und Emails von Nichtmuslimen, die sehr viele Fragen über den Islam haben. Oder von Geschwistern die bei uns das Gebet oder die Rituelle Reinigung lernen.
Die vielen Videos die wir in den letzten 6 Jahren gedreht haben, befinden sich nicht nur auf unserer Internetseite, sondern auf vielen anderen Plattformen und tragen Al Hamdu li lah dazu bei, das sich immer mehr Menschen für den Islam interessieren.
Warum unsere Arbeit gefährdet ist!
Wie bereits in meinen ersten Zeilen beschrieben, schlafen die Behörden nicht. Man versucht ständig unsere Arbeit mit verschiedenen Methoden zu stoppen. Man hat uns beispielsweise im Jahre 2009, 2010 und 2012 unsere Internetseite komplett zerstört, wobei wir bis heute nicht nachhalten können wie das passieren konnte.
Da die Behörden wissen, dass unsere Arbeit von Geld abhängig ist, da wir laufende Kosten für Server, Internet, Domaine, Büro usw. haben, versucht man uns auch hier das Leben schwer zu machen. Ich habe im Jahre 2010 einen Verein gegründet um offiziell Spenden entgegennehmen zu können, damit wir unsere Unkosten abdecken können. Der Verein ist uns eine große Hilfe, jedoch hat der Verein keinen Wert, wenn wir nirgends ein Vereinskonto einrichten können.
Wir haben im Jahre 2010-2011 Vereinskonten gehabt, diese wurden uns allerdings ohne Kommentar gekündigt. Wir bekommen ohnehin nur sehr wenig Unterstützung von einigen Geschwistern, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben und nun werden diese Konten einfach gekündigt.
Das bedeutet, dass die Behörden auch auf diese Weise versuchen, unsere Arbeit still zu legen. Wie bereits erwähnt, können die Behörden uns nicht offen bekämpfen, jedoch auf diese Weise werden wir aktiv bekämpft.
Ob, oder wie lange wir noch dazu in der Lage sind unsere Unkosten abdecken zu können, liegt an jedem einzelnen von euch. Denn ohne eure Hilfe werden wir unsere Rechnungen nicht zahlen können.
Du darfst niemals vergessen, dass es hierbei nicht um einzelne Personen oder Namen geht, ich schwöre euch, es geht einzig und allein nur um den Islam.
Vielleicht gefällt den einen oder anderen nicht unsere Art, wie wir Dawah machen, aber du darfst niemals vergessen, dass wir immer nur den Islam verkündet haben und nur über Allah und seinem Gesandten berichtet haben.
Sicherlich ist das Thema Spenden und Geld immer wieder ein Gesprächsthema, egal ob in der Moschee, einer Wohltätigkeitsveranstaltung, oder bei einer Dawah orientierten Gemeinschaft wie wir es sind. Aber leider gibt es heute nichts kostenlos und wenn wir uns bewegen wollen, ist dies immer mit Kosten verbunden.
Deshalb sind wir gezwungen Spenden anzunehmen und sind wirklich über jeden Dauerauftrag glücklich, der zu Gunsten unseres Kontos eingerichtet wird.
Wenn du auch einen Dauerauftrag einrichten möchtest, kannst du dich gerne bei uns melden, damit wir dir unsere neue Bankverbindung zukommen lassen können.
Haltet euch immer vor Augen, dass wir eines Tages vor Allah stehen werden um befragten zu werden. Wir möchten doch sagen können; „Allah, ich habe getan was ich konnte um deine Botschaft zu verbreiten!“
Meine edlen Geschwister, bitte last nicht locker und schwächelt nicht. Wir müssen gemeinsam unsere Religion verbreiten und verteidigen.
Zusammen sind wir stark!
Möge Allah uns festigen.AMIN
Euer Team von PierreVogel.de
Das System funktioniert ganz ähnlich wenn es um Länder,Politiker usw. geht.
Nicht alles glauben- unabhängig informieren
Samstag, 16. April 2011
Bilderberg 2011
"Kapital muss sich in jeder Hinsicht schützen, durch beides, Kombination und Legislation. Schulden müssen eingetrieben werden, Hypotheken auch so schnell wie möglich. Wenn, durch den Gang des Gesetzes, das gemeine Volk ihre Häuser verlieren, werden sie fügsamer und leichter zu regieren, durch den starken Arm des Staates, angewandt durch eine zentrale Macht des Reichtums der führenden Finanziers. Diese Wahrheiten sind bekannt unter den führenden Persönlichkeiten, die jetzt engagiert sind einen Imperialismus zu formen, um die Welt zu regieren.
Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem, können wir sie dazu bringen ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben.
Wer das gesagt hat?: weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Ackermann bestätigt Bilderberg-Konferenz in St. Moritz http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/04/ackermann-bestatigt-bilderberg.html#ixzz1JeuSV5HS
Das langfristige Ziel der Bilderberg-Gruppe ist die Schaffung einer One-World-Regierung (in Form eines privaten „Weltkonzerns“) samt eines globalen Marktes, der von einer One-World-Armee überwacht und beschützt wird. Finanzfragen soll eine globale „Welt-Zentralbank“ samt einheitlicher Weltwährung regeln. Ihre Wunschliste umfasst:
- Ein internationaler, universell gültiger Wertekanon;
- Weltweit zentralisierte Kontrolle der öffentlichen Meinung;
- Eine Neue Weltordnung in der es keine Mittelschicht gibt, nur Herrscher und Beherrschte („Leibeigene“) und selbstverständlich ohne jegliche Demokratie;
- Eine Nullwachstumsgesellschaft ohne Wolhstand oder Fortschritt, nur stetig wachsendem Wohlstand und wachsende Macht für die Herrscher;
- Künstlich herbeigeführte Krisen und endlose Kriege;
- Absolute Kontrolle über das Bildungswesen zur Abrichtung der Öffentlichkeit und zum gezielten Training von Individuen für bestimmte Aufgaben;
- Zentralisierte Kontrolle über jede Form der Außen- und Innenpolitik (globale Einheitspolitik);
- Nutzung der UN als de-facto-Weltregierung; Erhebung von UN-Steuern, welche die „Weltbürger“ zahlen sollen;
- Eine globale Ausweitung von NAFTA und WTO;
- Umformung der NATO zu einer Weltarmee;
- Schaffung eines globalen, universellen (Un-)Rechtssystems; und
- Schaffung eines globalen „Wohlfahrtsstaates in dem gehorsame Sklaven belohnt werden und Rebellen und Aufmüpfige liquidiert werden“.
Dies und einiges mehr gibt es hier . Der Infoblog Media bietet jede Menge Grundlagenwissen wird aber leider auch nicht mehr weitergeführt.
Montag, 7. Februar 2011
Demokratie,Ägypten und so weiter
Nachdem ich bereits Stellung genommen habe, zu Begriffen wie "Islamist", "Salafist" oder "christlich-jüdische Leitkultur", möchte ich heute einen bescheidenen Artikel zum absoluten Lieblingsbegriff der Politik schreiben, die Demokratie.
Die Überschrift hierzu habe ich nicht selbst gewählt, sondern den Satz habe ich auf der ersten Seite des Bestsellers "Die Zuhälter der Globalisierung" von der renommierten Politik- und Wirtschaftsanalytikerin Loretta Napoleoni, entdeckt.
Der Begriff "Demokratie" ist sehr gefährlich, denn dieser Begriff bietet für die Politiker eine absolute Narrenfreiheit. Nachdem die Staatführungen nach dem 2. Weltkrieg den Menschen klargemacht hat, dass die Demokratie eine angebliche "Wertanerkennung" für Otto-Normalverbraucher ist, haben die Menschen angefangen, dieses Wort mit Dingen wie "Freiheit", "Toleranz" und "Frieden" zu verbinden, und es, wenn man sich heute die Einstellung der Menschen betrachtet, zu einer Art "Religion des 21. Jahrhunderts" gemacht.
Wie das? Ganz logisch:
Genau wie die Staats- und Heeresführer früher den religiösen Glauben der Menschen ausgenutzt haben, in dem sie Kriege und Genozide mit dem Gewand der Religion bedeckt haben, geschieht es heute mit dem Begriff der Demokratie. Heute kann mit diesem Vorwand einfach in den Irak einmarschieren und eine Millionen Menschen töten, Menschen zu Krüppel, Kinder zu Weisen und Frauen zu Witwen haben und anschließend sein eigenes, korruptes System an die Macht stellen. Das selbe mit Ländern des afrikanischen Kontinents, des Kaukasus, Afghanistan, Nordkorea, Vietnam usw.
Denn: Otto-Normal-Verbraucher hat diesen Begriff – den max. 2% der Bevölkerung korrekt definieren könnten – fest ins Herz geschlossen. Er verbindet zwar mit diesem Begriff Dinge wie "Freiheit" und "Frieden", doch genau das ist er heutzutage eigentlich nicht bzw. so wird er heute nicht in die Tat umgesetzt.
Poltiker aller Welt haben bereits diese Narrenfreiheit für sich entdeckt. Wenn man man seine Interessen durchsetzen will, so benutzt man in seiner Rede vor den TV-Kameras drei oder vier mal den Begriff "Demokratie", "demokratisch" oder wer bei den nächsten Wahlen komplett abräumen will, hängt noch ein "freiheitlich-demokratisches-Wertesystem" hinzu. Der Zuspruch der Bevölkerung ist gesichert.
Neuerdings kann man dieses Phänomen besonders bei den Ausschreitungen in der arabischen Welt erleben, insbesondere in Ägypten. Poltiker aus dem Westens, die den Unterdrücker und Diktator Hosni Mubarak befürworten, unterstützen und als wichtigen Stützpfeiler ihrer Interessen in der arabischen Welt ansehen, melden sich als "besorgt" und "betrübt" über die Lage und wünschen sich dort mehr "Demokratie".
Aha, da haben wir wieder die Narrenfreiheit.
Wenn wir nun die Definition des Begriffs "Demokratie" aus Wikipedia herbeinehmen, so könnte man sagen, dass die Poliker darüber besorgt sind, dass es zu keiner demokratischen Wahl kommt, in der die Bevölkerung selbst darüber entscheiden kann, wer die Regierungsposten belegt. Die starke und beliebte Partei "Ikhwan-Al-Muslimin" lässt grüßen.
Doch dies ist die Definition der Demokratie, wie sie eigentlich sein sollte. Da Obama, Westerwelle und Co. aber nie explizit erklären, was sie mit ihren heißgeliebten Schlagwörtern eigentlich wirklich meinen, herrscht, die von Poltikern sehr begehrte Narrenfreiheit. Betrachten wir uns nur mal den heutigen Artikel in der BILD-Zeitung, in dem Westerwelle, davon spricht, dass die Demokratie gewinnen muss, und nicht die religiösen Extremisten.
???
Also, haben wir dass so zu verstehen, dass nur wenn eine Regierung gewählt wird, die von der westlichen Welt gesteuert wird bzw. stark mit ihr sympathisiert und ihre Interessen vertretet, eine demokratisch korrekte Regierung ist.
Ich habe mir die Mühe gemacht, eine Faustregel aufzustellen, damit wir alle im heutigen politischen Wirr-Warr, leicht durchblicken können:
"Jede Regierung, die nicht nach den Interessen der westlichen Staaten handelt, handelt undemokratisch und extremistisch."
Nur zu gerne würde ich mich mal mit Herrn Westerwelle an einen Tisch setzen und ihm verdeutlichen, wer hier die Extremisten sind. Die Muslimbruderschaft setzt sich für die Interessen der Bevölkerung ein und will eine muslimisch geprägte Gesellschaft schützen und erhalten. In ihren Landesgrenzen. Doch Westeuropa, Israel und Amerika wollen ihr System und all ihre Interessen auf der ganzen Welt verbreiten, sei es mit Kriegen, die im Namen der "Demokratie" mit dem Einsetzen einer Marionette als Staatsführer oder mit der Unterstützung eines Tyrannen und Diktators, der ihre Interessen im Lande sichert.
Wer sind hier die Extremisten?
Am 22. Mai 2010 äußerte der damalige Bundespräsident Horst Köhler in einem Interview "Meine Einschätzung ist aber, dass wir insgesamt auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen - negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen."
Die Sicherung der Handelswege und der Rohstoffquellen sind ohne Zweifel unter militärischen und globalstrategischen Gesichtspunkten zu betrachten"
Begriffserklärungen:
Photoquellen: Horst Köhler ->cducsu.de
Dr. Karl Theo zu Guttenberg -> HP zuguttenberg.de
Samstag, 1. Januar 2011
Tunesien und das Schweigen der Mainstream-Medien
brachte einen guten Artikel dazu:
Zur Revolte in Tunesien
Seitdem Zine el-Abidine Ben Ali am 07.11.1987 Habib Bourguiba, der so unanständige Dinge getan hat wie es der PLO zu erlauben, ihr Hauptquarter in Tunis aufzuschlagen, aus dem Amt geputscht hat, geht es Tunesien bestens. Tunesien ist zum boomenden neoliberalen Musterland in Nordafrika geworden.Der durch die neoliberale Ordnung nach US-Vorbild und die schwere Arbeit der Familie Ben Ali angehäufte Wohlstand der Tunesier ist inzwischen so groß, dass nicht wenige Tunesier sogar auf den Müllkippen des Landes noch etwas Brauchbares finden. Während seine Frau Leila hart daran arbeitet, so viele Immobilien anzuhäufen wie einst Imelda Marcos Schuhe hatte und sein Schwiegersohn Sakhr El-Matri unablässig dabei ist, sich die materiellen Grundagen dazu zu verschaffen, das Erbe des Postens als US-Statthalter in Tunis von seinem Schwiegervater würdig übernehmen zu können, ist Zine el-Abidine Ben Ali selbst unablässig mit der Aufrechterhaltung der politischen Ordnung in Tunesien beschäftigt.
Zine el-Abidine Ben Ali weiß wie das geht. Die Ehefrau seines Außenministers Abdalwahab Abdallah hat er - wie aus Cable #08TUNIS568 hervorgeht - mit dem wichtigen Posten der Bank von Tunis betraut, kritische Internetseiten werden rigoros zensiert und unabhängige Zeitungen sind selbstverständlich genauso grundsätzlich verboten wie Demonstrationen.
Die Justiz in Tunesien arbeitet - wie die US-Botschaft in Cable #08TUNIS975 berichtet - gründlich, und ist offenbar bemüht, dafür zu sorgen, dass sich zwischen den zahreichen Menschen, die in Tunesien zu Gefängnisstrafen verurteilt werden, wenigstens ein paar Menschen befinden, die eventuell - wenn auch nicht die Mittel - so doch wenigstens die Intention gehabt haben könnten, die Verbrechen zu begehen, derentwegen sie eingesperrt werden. Damit die Menschen in Tunesien auch gehörig Angst vor Strafe haben, wird in tunesischen Gefängnissen selbstverständlich so gewohnheitsmäßig gefoltert, dass sowohl die USA und auch das rote Kreuz Angst haben, es könnte zuviel des Guten sein und, falls es mal international auffallen sollte, dem Ansehen der engen Beziehungen der USA zu Tunesien abträglich sein.
Kurzum, Tunesien ist ein typischer amerikanischer Traum in Nordafrika und deshalb sind die Beziehungen Tunesiens zu den USA, wie US-Botschafter Robert F. Godec seiner Außenministerin am 29.08.2008 im Scenesetter 08TUNIS962 mitteilte, “langandauernd exzellent”. Doch vor knapp zehn Tagen wurde die tunesische Idylle jäh gestört.
Der 26-jährige Akademiker Mohamed Bouazizi, der wie zahlreiche seiner Mitabsolventen keine andere Arbeit finden konnte, als auf der Straße Obst zu verkaufen, war so enttäuscht darüber, dass die für Sicherheit und Ordnung zuständige tunesische Polizei seine Waren wegen fehlender Papiere konfisziert hat, dass er sich auf der Straße mit Benzin übergossen und angezündet hat und ein weiterer junger Mann kletterte danach auf einen Strommast, rief “Nein zu Elend und Arbeitslosigkeit!” und beging durch einen Griff in die Stromleitung Suizid. Nun wären ein paar Tote junge Männer nichts, was die tunesische Regierung ärgern könnte, doch seitdem kommt es in ganz Tunesien immer wieder zu spontanen und unorganisierten Demonstrationen, die die tunesischen Sicherheitskräfte auch dadurch, dass sie hin und wieder einige der Demonstranten erschießen, immer noch nicht klein bekommen.
Hier sind ein paar Bilder von den letzten Tagen in Tunesien:
Um die guten Beziehungen zur Ben-Ali-Demokratie Tunesien nicht zu gefährden und - sicherlich auch - um den Deutschen den Spaß am Urlaub im neoliberalen Paradies Tunesien nicht zu verderben, haben freie deutsche Medien - dem gewohnten Standard deutscher Medien entsprechend - auf eine Berichterstattung über die Ereignisse und Verhältnisse in Tunesien weitestgehend verzichtet. Im Leitmedium Tagesschau.de, das seine Zwangsgebühren damit rechtfertigt, ein Leuchtturm in der Informationswüste zu sein, ist in den letzten Wochen nicht ein einziger Bericht über Tunesien erschienen.
Tunesien steht auf
Montag, 20. Dezember 2010
Der Krieg gegen die Familie
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Integrationsdebatte
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Kündigung und Arbeitszeugnis
Sonntag, 12. September 2010
US-Soldat über Irakeinsatz
Montag, 6. September 2010
Wir wissen alles was wir über Muslime wissen müssen
Das Ehepaar Klaus und Jutta Kleinhirn aus Dummhausen haben bei einem Interview über ihre Einstellung zu Moslems gesagt, ihr beschränktes Wissen über die islamische Geschichte und Kultur, welches sie aus den Medien erfahren, reiche völlig aus um ihre Meinung über die gesamte muslimische Welt zu formen.
Sie sagten, sie hätten überhaupt kein Interesse sich einem breiteren Wissen über die islamische Zivilisation auszusetzen oder sich mit muslimischen Nachbarn zu unterhalten. Ihnen genüge es was so allgemein erzählt wird und respektable Vordenker wie Thilo Schwachsinn, Geert Wildsau und Henrik M. Bloeder an Aussagen über den Islam von sich geben. Sie bestätigten, deren polemische Rundumschläge würden als Basis für ihr Misstrauen gegenüber Mitglieder der zweitgrössten Religion der Welt ausreichen.
“Ich habe alles was man über die Muslime wissen muss durch 9/11 gelernt,” sagte Klaus Kleinhirn, Bezug nehmend auf die 19 Attentäter, welche sich vor den Anschlägen wie typische strenggläubige Moslems in Stripklubs, Bars und Spielkasinos amüsierten, mit Geld um sich warfen und Alkohol dabei tranken. „Was muss ich mehr wissen, um Muslime als gewalttätige Radikale zu stigmatisieren?“
Seine Frau bestätigte diese Meinung und sagte: “Schauen sie nur was sie mit den Frauen machen, zwingen sie Kopftücher zu tragen und ihren Körper ganz zu bedecken”. Auf die Frage warum sie selber gerade ein Kopftuch trägt und Hosen an hat, sagte sie, „das ist nur weil wir mit den Fahrädern unterwegs sind, ich meine Frisur nicht zerzaust haben will und ich es schrecklich finde wenn mir die Männer beim Pedaltreten unter den Rock schauen.“
Das Ehepaar sagte, alles was sie über Muslime wissen müssen wissen sie. Sie steinigen ihre Frauen wegen Ehebruch, lassen sich in Madrassen zu Terroristen ausbilden und glauben an den Jihad, um damit die Tötung von Ungläubigen zu rechtfertigen. Dass die angeblichen 9/11 Terroristen ihre Anschläge in Deutschland und den USA vorbereitet haben und hauptsächlich saudische Staatsbürger waren, spielt in ihren Augen überhaupt keine Rolle, die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak seien trotzdem völlig gerechtfertigt.
„Haben halt Tony Blair und George W. Bush etwas über die Kriegsgründe geflunkert, na und? Sie sind aber gläubige Christen und verteidigen das Abendland vor den islamischen Horden. Deshalb ist das schon in Ordnung. Ich verstehe gar nicht warum sie sich gegen unsere Soldaten in ihren Ländern wehren und Widerstand leisten,“ stellte Klaus Kleinhirn verwundert fest. „Schliesslich, wenn sie umgekehrt zu uns kommen, dann sind sie herzlich willkommen ... mhm, ich meine, eben nicht.“.
Auf den Hinweis, die Taliban, Hamas und Hisbollah hätten noch nie in Europa oder Amerika einen Terroranschlag verübt, entgegnete Jutta Kleinhirn: „Stimmt das wirklich? Ja, aber sie könnten und das zählt. Wir müssen präventiv handeln und sie bombardieren, bevor sie überhaupt auf den Gedanken kommen. Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer, haben schon die weissen Siedler in Amerika gesagt, wenn sie verstehen was ich meine.“
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wir wissen alles was wir über Muslime wissen müssen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/09/wir-wissen-alles-was-wir-uber-muslime.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+SchallUndRauch+%28Schall+und+Rauch%29#ixzz0yjBCOZUj
Angesichts unser aller Vorgeschichte kann man sich nur wundern: Eine Wirtschaftskrise wiederbelebt den Antisemitismus und die rechtskonservativen Eliten sind froh, dass sich die Ressentiments der Bevölkerung auf eine bereits stigmatisierte Gruppe von Menschen umlenken lassen. 1874 traf es die Juden, 2008 trifft es noch eine sogenannte „jüdische Hochfinanz“, aber vor allem steht nun eine andere religiös markierte Gruppe im Fokus des Hasses. Nicht einmal das Faktum, dass ein Bundesbanker sich an die Spitze der antiislamischen Hetze in Deutschland stellt, scheint als entlarvendes Warnsignal über Ziel und Zweck der Strategie wirklich ernst genommen zu werden. Und historische Lektionen sind wohl in der sogenannten Bildungsreform verschütt gegangen.
Können wir uns das leisten? Wir als Deutsche? International betrachtet scheinen wir in guter Gesellschaft. In den USA benutzt eine rechtskonservative und christlich fundamentalistische Bewegung um Sarah Palin den lange geschürten Hass auf Islam und Muslime für ihre Kampagne gegen Barack Obama – wozu sie anlässlich der „Wiederherstellung der Ehre“-Kampagne auch noch Zeit und Ort des Gedenkens an Martin Luther King missbraucht. Während in Hiroshima kurze Zeit nach dem Atombombenabwurf eine christliche Kirche eröffnet wurde und bis heute eine Entschuldigung der USA für diese menschenverachtende Tat aussteht, ist es der rassistischen Tea Party-Bewegung um Sarah Palin gelungen, den Streit um ein islamisches Kulturzentrum in der Nähe von Ground Zero für ihre Zwecke auszunutzen und entsprechend hochzupuschen – Vergleiche von Opferzahlen verbieten sich hier wie anderswo! Dabei steht um die Ecke bereits eine Moschee und überhaupt fragt man nach dem Zusammenhang, denn wenn es darum gehen soll, wer wie viele Menschen auf dem Gewissen hat, stünden einige Kollektive in massiven Rechtsfertigungsnöten, wie Jean Ziegler, Joseph Stiglitz u.a. vorrechnen – wobei es ein Kollektivstrafrecht im Rechtsstaat ja eigentlich und vernünftigerweise gar nicht gibt.
Dass viele aber im 21. Jahrhundert immer noch so tun, als wäre nicht bekannt, dass hate speech zu hate crime führt, ist beunruhigend. Nun hat es in den USA einen muslimischen Taxifahrer erwischt, der knapp eine Messerattacke überlebte, im ganzen Land werden seit Monaten Moscheen angegriffen – von den durchsichtigen Kriegsrechtfertigungen für den Einsatz in Afghanistan ganz zu schweigen. In Deutschland werden kopftuchtragende Frauen Opfer von Anfeindungen, Moscheen werden attackiert, muslimische Gräberfelder verwüstet – wie jüdische Friedhöfe weiterhin. Während letzteres zumindest die Geschichtsbewussten auf den Plan bringt, scheinen die anderen „Einzelfälle“ bis hin zum Mord an Marwa El-Sherbini vor einem Jahr in Dresden weniger zu beunruhigen – von Regierungsseite gibt es nach wie vor keine Erklärungen, auch andere Stellen öffentlicher Empörung tun sich schwer mit der Anerkennung dieser neuen Form von Rassismus. Von Bekämpfung des Phänomens scheint man erst recht nichts wissen zu wollen. Eine Ausnahme stellt in Deutschland immer wieder der Zentralrat der Juden dar, aber in den USA ist die Anti-Defamation-League soeben in den Strudel des Islamhasses angesichts des Bauvorhabens in Süd-Manhattan eingetaucht.
Montag, 5. Juli 2010
Dienstag, 29. Juni 2010
Zu den Ursachen des spontanen antisemitischen Zorns in Hannover
Am letzten Samstag (Anm.:19.06.2010) haben Presseberichten und der Polizei zufolge in Hannover Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine aus acht Frauen bestehende Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover bei einem öffentichen Auftritt auf dem “Internationalen Tag im Sahlkamp 2010″ mit Kieselsteinen beworfen, eine Tänzerin damit leicht verletzt, und dazu antisemitische Parolen gerufen, wobei auch ein Meganfon benutzt worden sein soll. Mit einigen Tagen Verspätung rollt nun eine antimuslimische Welle der Hasbara gegen den antisemitischen Zorn durch ganz Deutschland. Was die Medien nicht beantworten, ist die Frage, was die Ursachen des antisemitischen Zorns sind.
Es ist richtig, dass das Bewerfen von Menschen mit Steinen, wie groß oder klein sie auch sein mögen, und das Rufen antisemitischer Parolen, verdammenswert ist und völlig zurecht strafrechtlich verfolgt wird. Solche Taten verletzen Menschen und dienen nicht dem Frieden, sondern dem Schüren von Hass. Die Ursachen des antisemitischen Zorns lassen sich damit jedoch nicht beseitigen. Um die Ursachen zu beseitigen, ist es zuerst einmal notwendig, die Ursachen der Spannung zu erkennen, und dann mit Diskussionen und einer Aufarbeitung in den Medien an der Beseitigung der Spannung zu arbeiten. Leider machen die Medien genau das Gegenteil und schüren mit Halbwahrheiten, Lügen und Unterstellungen gezielt weitere Spannungen und weiteren Antisemitismus.
Der als Lügner bekannte Israel-Freund Richard Herzinger und seine Kollegen Martin Lutz, Claus Christian Malzahn und Johannes Wiedemann behaupten in Springers Welt:
Eine Gruppe von überwiegend muslimischen Kindern und Jugendlichen libanesischer, palästinensischer und iranischer Herkunft soll am Samstag bei einem Fest im Stadtteil Sahlkamp eine Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde mit Steinen beworfen und „Juden raus!“ geschrien haben. Bisher konnte die Polizei als mutmaßliche Täter einen 14-jährigen Deutschen und einen 19-jährigen Nordafrikaner ermitteln. Nachdem eine Tänzerin leicht am Bein verletzt worden war, brach die Gruppe Chaverim (Freunde) ihren Auftritt ab.So wird von der Welt gezielt Hass gegen Musime und Menschen libanesischer, palästinensischer und iranischer Herkunft geschürt. Die Polizei hat einen 14-jährigen Deutschen und einen 19-jährigen Nordafrikaner als Tatverdächtige ermittelt. Weitere Tatverdächtige wurden bisher nicht ermittelt. Doch der Artikel der Welt unterstellt einfach ohne jede Spur eines Beleges, die Täter seien “überwiegend” “muslimisch” und “libanesischer, palästinensischer und iranischer Herkunft”. Wer an eine ehrliche Presse in Deutschland glaubt, den mag es verwundern, dass den vier Journalisten ihre Worte nicht im Hals steckengeblieben sind. Wie kann es sein, dass keinem der vier Journalisten aufgefallen ist, was für unsinnige hasserzeugende Unterstellungen sie da verbreiten? Wer die Israel-Lobby und ihr systematisches Schüren antimuslimischen Hasses kennt, der wird diese unsinnigen Propganda-Lügen vermutlich eher für Absicht halten. Zu oft schon ist die Israel-Lobby mit unverschämten Lügen und hasserzeugenden Unterstellungen gegen Muslime aufgeflogen.
Im Artikel der Welt werden dann die Unterstellungen obendrein auch noch auf die Eltern übertragen und damit eine mediale Form der Sippenhaft praktiziert:
Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil … erklärte gestern auf einer Pressekonferenz in Hannover, man habe „keine Anhaltspunkte, dass es sich um eine von langer Hand oder von Organisationen vorbereitete Tat handelt“. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael Fürst, geht allerdings davon aus, „dass die Kinder zumindest mit Billigung, wenn nicht sogar auf Anweisung ihrer Eltern gehandelt haben“.Damit versuchen Michael Fürst und die Welt völlig ohne jeden Beleg, aus Eltern der oben beleglos angeprangerten Bevölkerungsteile öffentlich Anstifter von Straftaten und damit selbst Straftäter zu machen. Während die Kinder und jungen Männer mit dem Vorwurf der Volksverhetzung verfolgt werden und die Presse den Vorfall ausgiebig thematisiert, haben Muslime und Mitbürger “libanesischer, palästinensischer und iranischer Herkunft” keine realistische Chance, sich effektiv gegen die massenmedial verbreitete Hetze der Springerpresse zu wehren oder wenigstens die Dinge richtig zu stellen. Selbst den Kommentarbereich zu dem Artikel, mit dem Leser auf die ungeheuerichen belegosen Unterstellungen ansonsten aufmerksam machen könnten, hat die Welt vorsichtshalber geschlossen.
Man muss kein Psychologe sein, um zu erkennen, dass das Gefühl der Ohnmächtigkeit, sich gegen die antimuslische Hetze der Springerpresse und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen nicht wehren zu können, zur weiteren Entstehung von antisemitischem Zorn beiträgt. Solche Hetze von Springerpresse und jüdischen Gemeinden gegen Muslime ist eine Ursache von antisemitischem Zorn.
In dem Artikel des Springerverlags, wo Unterstützung für den zionistischen Apartheidstaat Israel Teil des Arbeitsvertrages ist, wird dann auch noch die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die geichzeitig Vizepräsidentin der Frontorganisation der Israel-Lobby World Jewish Congress ist, zum Schüren von Ressentiments gegen “in Deutschland lebende Muslime” mit dem Vehikel von “antiisraelischen und antisemitischen Ressentiments” damit zitiert, sie sei traurig gestimmt, dass “jene antisemitischen Einstellungen bereits unter Kindern und Jugendlichen in dieser Vehemenz anzutreffen” seien. Was sie nicht sagt, ist dass sie, Charlotte Knobloch, einen gewichtigen Beitrag zum Schüren des Antisemitismus in Deutschland leistet.
Dadurch, dass Charlotte Knobloch sich als ranghöchste Vertreterin des institutionell Judentums in Deutschand mit den fortgesetzten Massakern Israels ständig und vorbehaltos solidarisiert, erweckt sie den Eindruck, das deutsche Judentum und der zionistische Schurkenstaat Israel seien eine Einheit, die gemeinsam die antimuslimischen Massaker des zionistischen Kolonialstaates in Nahost zelebrieren. Charlotte Knobloch könnte viel zum Abbau von Antisemitismus in Deutschland beitragen, in dem sie sich von den Verbrechen Israels im Namen des deutschen Judentums klar distanziert und sie ebenso deutlich verurteilt wie der überwiegende Teil der Menschheit. Doch Charlotte Knobloch und der ZdJ ziehen es - anders als die Edah Haredis in Jerusalem, Neturei Karta und die jüdischen Gemeinden in der Türkei und in Venezuela - vor, die von ihnen vertretenen Juden als Freunde von anti-islamischen Kriegen, grausamen Massakern, zionistischer Vertreibung und zynischen Propaganda-Lügen darzustellen. Die Darstellung der deutschen Juden als Freunde von zionistischen Verbrechen gegen Muslime durch die Vertreter des organisierten Judentums in Deutschland ist eine weitere Ursache des anti-jüdischen, also antisemitischen, Zorns.
Der großen Empörung der Massenmedien folgt die Ernüchterung über das wirkliche Ausmaß der von nicht Rechtsextremisten ausgehenden antisemitischen Gewalt:
Der Vorfall war nach Angaben der Polizei die erste antisemitische Gewalttat im Großraum Hannover in diesem Jahr, die nicht von Rechtsextremisten verübt wurde.Die Fakten passen nicht zum Ton der antimuslischen Propaganda in den Massenmedien. Die Tat vom letzten Samstag, bei der eine Frau durch einen Kieselsteinwurf leicht am Bein verletzt wurde, war also nach Angaben der Polizei die erste und einzige antisemitische Gewalttat im Großraum Hannover in diesem Jahr, die nicht von Rechtsextremisten verübt wurde.
Aber weiter macht die Welt mit der gezielten Vermischung von legitimer Kritik an den Verbrechen Israels und Antisemitismus:
Allerdings fanden auch in der Vergangenheit bereits „israelfeindliche Demonstrationen und Aktionen außerhalb des rechtsextremistischen Spektrums in Niedersachsen statt“, wie der stellvertretende Verfassungsschutzpräsident Dirk Verleger WELT ONLINE sagte, zum Beispiel in Salzgitter und Peine.Das Einbetten von Kritik an Verbrechen Israels in den Kontext von Antisemitismus, mit dem Muslime regelmäßig in den Massenmedien beleidigt werden, ist eine weitere Quelle von echtem Antisemitismus. Ein weiteres Lehrstück über die Entstehung von Antisemitismus bietet auch der vorletzte Absatz:
Auch Levi Salomon, Antisemitismus-Beauftragter der Jüdischen Gemeinde Berlin, sieht in den Ereignissen in Hannover die Folge systematischer Hasspropaganda gegen Juden, die seit dem Vorfall um die Gaza-Flotille enorm zugenommen hat. Die Gemeinde hat dazu jüngst eine Dokumentation von erschreckenden Einträgen auf Internetblogs sowie bei Twitter und Facebook erstellt. Von Usern mit türkischen und arabischen Namen wurden viele Einträge verfasst wie: „Scheiß Juden, ich wünschte, Hitler hätte euch alle vergast.“Levi Salomon und die jüdische Gemeinde Berlin haben offensichtlich keine “Hasspropaganda gegen Juden” in deutschen Massenmedien gefunden, denn sonst hätten sie sich vermutlich um die großen Kanonen gekümmert. Das ist kein Wunder, denn die Medien in Deutschland haben, wie auch dieser Welt-Artikel zeigt, eine enorme pro-israelische und islamfeindliche Schlagseite. Stattdessen bemühen sie Einträge aus anonymen Webdiensten wie Twitter und Facebook, um systematische Hasspropaganda gegen Juden zu belegen. Um die vielen übel rassistischen Beiträge in Massenmedien und anonymen Webdiensten, die von Freunden Israels verbreitet werden, kümmern sie sich nicht. Als Beleg dafür, dass die dokumentierten antisemitischen Beiträge von Muslimen verfasst wurden, dienen ihnen ebenso anonyme türkische und arabische Namen. Was dabei verschwiegen wird, ist, dass, wie Mein Parteibuch sebst in den letzten Monaten häufig erleben musste, Protagonisten des Staates Israel neben den allgegenwärtigen Beleidigungen als Faschist, die jeder Friedensaktivist in Palästina mehr als zur Genüge kennt, auch gezielt hässliche antisemitische Parolen verbreiten und dabei Pseudonyme von Personen benutzen, die sie als israelkritisch einschätzen, um so Israelkritiker als Antisemiten hinstellen zu können. Einen Beleg dafür, wie viele der dokumentierten antisemitischen Äußerungen von Gegnern Israels und wie viele von Protagonisten Israels stammen, bleibt Levi Salomon schuldig. Nichts wird auch dazu gesagt, ob die Trolle von Israel im Rahmen seiner geheimen Internet-Spam-Programme bezahlt wurden. Dass das Unterschieben zusammengefälschter antisemitischer Äußerungen zum Propaganda-Repertoire des israelischen Staates gehören, ist spätestens mit dem Eingeständnis der IDF bekannt, ein solche Äußerungen enthaltendes Audiotype manipuliert zu haben. Auch durch die pro-israeische Schlagseite der Massenmedien und das Unterschieben zusammengefälschter antisemitischer Äußerungen durch Israel und seine Israel-Lobby wird antisemitischer Zorn generiert.
In einem weiteren Artikel von Springers Welt kommt die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover e. V. hatte Ingrid Wettberg selbst zu Wort, um ihre Meinung zu dem Vorfall vom Samstag kundzutun:
Die jüdische Gemeinde, zu der die Tanzgruppe gehört, wolle von einer eigenen Anzeige absehen. Sie wolle trotz der Vorfälle eine offene Gemeinde bleiben, sagte Wettberg: “Wir werden uns nicht zurückziehen, sondern weiter nach außen gehen, aber mit größerer Vorsicht.”Keine Anzeige stellen zu wollen, ist sehr großherzig von der jüdischen Gemeinde. In Anbetracht der nur leichten Verletzung der Tänzerin wäre diese Großherzigkeit sicher ein vielversprechender Auftakt, um ohne weiteres böses Blut und Zwang mit dem Staatsknüppel mit Jugendlichen des Stadtviertels ins Gespräch zu kommen, dadurch zu echtem Verständnis füreinander zu kommen und antisemitischen Zorn abzubauen. Wären umgekehrt Muslime antimuslimisch beschimpft und mit Kiesesteinen attackiert worden, würde man einen solchen deeskalierenden Ansatz sicherlich begrüßen. Leider steht dem in diesem Fall, wie die Welt im selben Artikel berichtet, eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung und Körperverletzung entgegen, die die Stadt Hannover erstattet habe. Das Erschweren einer Deeskalation unter Nachbarn einhergehend mit gegenseitigem Kennenlernen und Abbau von antisemitischen Zorn durch die von der Stadt Hannover gestellte Anzeige, ohne dass die Anzeige von den direkt Geschädigten gewollt ist, trägt sicherlich auch nicht dazu bei, antisemitischen Zorn abzubauen. Beim NDR ist der Teil der Nachicht allerdings mit einem etwas anderen Zungenschlag zu lesen:
Von einer eigenen Anzeige wolle die Gemeinde wegen der bereits erstatteten Anzeige der Stadt jedoch absehen.Wenn das so ist, dann hätte der Verzicht auf eine Anzeige mit Großherzigkeit nichts zu tun. Doch auch die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover hätte Grund, selbstkritisch in sich zu gehen. Ingrid Wettberg wird im weiteren indirekt zitiert:
Hintergrund der Attacke sei offenbar die politische Situation im Nahen Osten. Jüdische Menschen würden gleichgesetzt mit Israel, obwohl sie sich selbst als Deutsche sähen.Dass der Hintergrund der Attacke offenbar die politische Situation in Nahost sei, könnte schon stimmen. Das hätte man auch deutlicher ausdrücken können. Zum Beispiel so: „Israel ist für sie der Inbegriff des Bösen.“ Und warum? Die politische Situation im nahen Osten ist so, dass Zionisten im nahen Osten im angemaßten Namen des Judentums mit brutaler Gewalt einen kolonalistischen Siedlerstaat errichtet haben, dabei die meisten der ursprünglichen Bewohner massakriert oder vertrieben haben, 1967 ihr Kolonialreich mit einem blutigen Angriffskrieg zur Eroberung von Jerusalem und weiterem Lebensraum im Osten vergrößert haben und die da lebende Bevölkerung seitdem nach allen Regeln der Kunst quälen, 1982 den Libanon mit einem Angriffskrieg verwüstet haben, 2003 einen Angriffskrieg der USA gegen den Irak mit Hunderttausenden von Toten angzettelt haben, 2006 per Angriffskrieg mehr als 1000 Menschen im Libanon ermordet haben, etwa zur selben Zeit aus Gaza ein riesiges Gefängnis gemacht haben, zur Jahreswende 2008/2009 mehr als 1000 Menschen in Gaza massakriert haben, auch dieses Jahr schon zahlreiche Palästinenser grundlos ermordet haben, seit Jahren einen Angriffskrieg gegen den Iran planen und soeben mindestens neun türkische Friedensaktivisten auf offener See mit 30 Schüssen aus Waffen des Kalibers 9mm ermordet und 48 weitere dabei mit Schusswunden verletzt haben. In Gesprächen könnten die Nachbarn den Mitgliedern der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover dann auch noch erzählen, wie die Opfer der Massaker des zionistischen Besatzungsregimes obendrein noch als Terroristen verleumdet werden.
Verwunderlich ist, dass Ingrid Wettberg offenbar nicht einmal die oben anhand des Beispiels der ZdJ-Chefin Charlotte Knobloch erläuterten Mechanismen der gezielten Vermischung von Zionismus und Judentum versteht, wie es kommt, dass jüdische Menschen mit Israel gleichgesetzt würden, obwohl sie sich selbst als Deutsche sähen. Daran, dass Ingrid Wettberg in ihrer Funktion als Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover e. V. die verlogene Kriegstreiber-Petition “Stop the Bomb” unterzeichnet hat, wird die Gleichsetzung sicherlich nicht liegen, denn das war sicher niemandem der Jugendlichen bekannt. Auch daran, dass Liberale Jüdische Gemeinde Hannover Mitglied des ZdJ ist und auf ihrer Webseite mit einer Partnerschaft mit der Pro-Israel-Organisation “Arzenu - Bund progressiver Zionisten in Deutschland” wirbt, wird es sicherlich nicht gelegen haben, dass der Zorn über die Verbrechen des zionistischen Regimes auf die Tänzerinnen der jüdischen Gemeinde übertragen wurde, denn auch das wird bei deren Auftritt vermutlich niemandem bekannt gewesen sein. Ganz sicher jedoch wird neben der Propaganda von Vertretern des Judentums wie Charlotte Knobloch bei der Projektion der Verbrechen Israels auf die Tänzerinnen eine Rolle gespielt haben, dass, wie die HNA schreibt, “die Gruppe der jüdischen Gemeinde mit israelischen Tänzen angekündigt wurde”. Wenn eine Kulturgruppe, die zu einer zur faktisch als Israel-Lobby tätigen Organisation ZdJ gehörenden Organisation gehört, mit israelischen Tänzen angekündigt wird, dann liegt das Missverständnis nahe, dass die Tänzerinnen dazu da sind, kulturelle Propaganda-Dienste für den Apartheidstaat Israel zu leisten.
So ein Missverständnis wäre sicherlich vermeidbar gewesen, indem die Tänzerinnen oder der Veranstalter vor der Aufführung von “israelischen Tänzen” - was immer das sein mag - ein Wort dazu gesagt hätten, dass die Tänzerinnen nicht mit Israel gleichgesetzt werden möchten und sich von den im angemaßten Namen des Judentums begangenen Verbrechen des zionistischen Regimes distanzieren. Und wenn die Tanzgruppe dann noch anstelle von “israelischen Tänzen” jüdische Tänze aufgeführt hätte, dann wäre daran wirklich nichts auszusetzen.
So falsch, strafwürdig und schädlich die Mittel der Kinder, Jugendlichen und jungen Männer waren, so legitim war es, gegen die Tanzdarbietung zu protestieren. Wenn vom Veranstalter angekündigt wird, dass eine zur Israel-Lobby ZdJ gehörende Gruppierung “israelische Tänze” aufführt, dann kann man durchaus daran denken, dass der Tanzspaß auf Kosten der Gefühle der Opfer des zionistischen Schreckensregimes stattfindet. Wäre der Protest friedlich und ohne antisemitische und volksverhetzende Entgleisungen erfolgt, dann hätte das eine gelungene BDS-Aktion in Deutschland sein können. Oberbürgermeister Stefan Weil sagte laut HNA, er habe keine Anhaltspunkte, dass es sich um eine von langer Hand oder von Organisationen vorbereitete Tat handelt. Der Protest war sicherlich spontan, denn wäre er geplant gewesen, so hätten sich die Planer Gedanken machen können, einen phantasievollen, friedlichen und gesetzestreuen Protest gegen die “israelischen Tänze” zu organisieren.
Damit wenigstens für die Zukunft etwas besseres herauskommt, müssten nun ehrliche Gespräche und offene Diskussionen folgen. Danach sieht es bisher leider nicht aus. Stattdessen gibt es gerade antimuslimische Medienhetze, die gezielt weitere Spannungen schürt und aller Voraussicht nach zu weiterem Antisemitismus führen wird. Im HNA-Artikel wird angekündigt, dass nach den Ferien Schulprojekte zum Thema Israel und der arabischen Welt anlaufen sollen. Dass so etwas erfolgreich sein wird, darf getrost bezweifelt werden.
Mit noch mehr Gehirnwäsche lassen sich die ständigen Verbrechen Israels nicht mehr weglügen und weißwaschen. Jedes Kind, das im Internet surft, die Bilder des türkischen Fernsehens, Al Jazeera oder Press TV sehen kann, und nicht nur die von der Israel-Lobby in den deutschsprachigen Massenmedien kennt, durchschaut die Lügen der israelischen Hasbara. Schulische Gehirnwäsche wird den Konflikt bloß vertiefen. Damit die Aufarbeitung des Nahostkonfliktes in der Schule erfolgreich sein kann, müssten die Schüler die Gelegenheit bekommen, den Lehrern etwas über die endlosen Lügen der Hasbara beizubringen, anstelle wegen mangelnder Unterwürfigkeit gegenüber dem Apartheidstaat Israel bestraft zu werden. Was Lehrer Schülern beibringen können und sollten, damit sich unerfreuliche Geschehnisse wie am letzten Samstag nicht wiederholen, ist, wie friedlich und effektiv protestiert werden kann und dass friedliche Proteste im Gegensatz zu Gewalt Erfolg versprechen.
Was auf Seiten der Protestierenden nötig ist, um den Antisemitismus zu bekämpfen, ist den Protestierenden, die antisemitische oder volksverhetzende Parolen gerufen haben, sofern die mediale und polizeiliche Anschudigung, dass das passiert ist, überhaupt der Wahrheit entspricht, beizubringen, dass die Religion Judentum und die Ideologie Zionismus nicht geichzusetzen sind und gerade Antisemitismus die verdorbene Nahrung ist, von der der Zionismus sich seit jeher genährt hat und die ihn immer noch speist. Es ist weiterhin nötig, zu zeigen, dass es zahlreiche Juden gibt, die genauso empört über die ganzen vom zionistischen Regime begangenen Verbrechen sind wie Muslime und das Leid der Muslime teilen.
Was von Seiten der Politik nötig ist, um den Kern des Problems zu beseitigen, ist, anstelle sich zum Komplizen israelischer Verbrechen zu machen, viel mehr Druck auf den Schurkenstaat Israel zu machen, damit der Nahostkonflikt, der die religiös verbrämten Spannungen immer weiter anfacht, endlich zu einem gerechten Frieden gebracht werden kann. Was außerdem unabdingbar zur Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland ist, ist, dass die Massenmedien und die offiziellen Repräsentanten des Judentums in Deutschland aufhören, mit zionistischen Lügen, platten Unterstellungen und anti-islamischer Hetze gezielt Antisemitismus zu schüren.
Nachtrag 25.06.2010 00:00h: Dirk Hautkapp berichtet über die “Empörung” und Ermittlungsfortschritte im WAZ-Westen:
Gestern wurden vier weitere Verdächtige gefasst: ein Neun-, zwei Elf- und ein 16-Jähriger; alle mit arabischen Wurzeln. Der Verdacht, die Kinder könnten von ihren Eltern instrumentalisiert worden sein, hat sich laut Behörden bislang nicht erhärtet.Das sind die Blut- und Boden-Kriterien, nach denen deutsche Massenmedien Menschen im Deutschland des Jahres 2010 klassifizieren. Die Verdächtigen hatten keinen arischen Großvater, sondern haben “arabische Wurzeln”. Im selben Artikel steht: “Aus einer Gruppe Heranwachsender aus meist iranischen, palästinensischen und libanesischen Familien flogen Kieselsteine auf die Bühne.” Wenn sie “arabische Wurzeln” aufweisen, dann sind neun- und elfjährige Kinder in deutschen Medien offenbar “Heranwachsend“. Und wenn Iran das Land ist, dass als nächstes überfallen werden soll, dann liegt Iran in deutschen Medien natürlich in Arabien. Wer wissen will, welch anti-islamischer Rassismus mit der massenmedialen Hetze geschürt wird, möge sich in dem Westen-Artikel mal die Kommentare anschauen.
Nachtrag 25.06.2010 14:30h: Die Polizei hat weitere Ermittlungserfolge bekannt gegeben:
Die Beamten haben heute drei weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handelt sich um zwei zwölf und einen 13 Jahre alten Jungen. Die drei Kinder haben einen arabischen Migrationshintergrund. Die beiden Zwölfjährigen sind bereits im Zusammenhang mit Rohheitsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.Weitere “Heranwachsende”, so wie sie die Presse genannt hat, sind also wieder nicht unter den Tatverdächtigen. Mit den neun gefährlichen Tatverdächtigen im Alter von 9, 11, 11, 12, 12, 13, 14, 16 und 19 Jahren dürfte die Polizei nun alle Verdächtigen beisammen haben. Der nicht-arische Großvater der Kinder wird entsprechend den modernen Sprachregelungen zur arischen Blut- und Bodenideologie von der Polizei politisch korrekt als “arabischer Migrationshintergrund” bezeichnet. Kinder, die an der unheilbaren Krankheit “persischer Migrationshintergrund” leiden, sind offenbar nicht unter den Tatverdächtigen, und das, obwohl in den Presseberichten der zur pro-israelischen Propaganda-Outlets immer wieder von “Heranwachsenden” “aus meist iranischen, palästinensischen und libanesischen Familien” die Rede war. Tatsächlich ist nicht ein einziger “Heranwachsender” aus einer iranischen, palästinensischen und libanesischen Familie unter den Tatverdächtigen. Eine Richtigstellung der Hetzmedien, die mit dieser Falschbehauptung massenhaft iranische, palästinensische und libanesische Familien verleumdet hatten, ist bislang nicht erfolgt.
Nachtrag 25.05.2010 22:00h: Springerpresse investigativ. Die Welt hat die Drahtzieher der Attacke “entlarvt“:
… der zwölfjährige Ferdi aus der Türkei, der mit seiner Schwester Songül den Vorfall selbst miterlebte. Die Geschwister sind sicher: Anstifter seien zwei Brüder im Alter von gerade mal elf und acht Jahren aus dem Libanon gewesen.Kommen jetzt die Kinder sowie in Israel als Terroristen in den Hochsicherheitstrakt? Dass die Tänzerinnen mit “israelischen Tänzen” anmoderiert wurden, verschweigt die Welt nach wie vor. Denn sonst könnte man womöglich fragen, warum viele Libanesen so sauer auf Israel sind und dann erkennen, dass für Zigtausende Tote und viele Jahrzehnte des Krieges im Libanon verantwortlich ist.
Montag, 14. Juni 2010
FIFA 2010 Südafrika und die Bundeswehr
Dazu passend ein Beitrag von Freeman:
4 zu 0 und die Welt ist in Ordnung
Das war ja ein Auftaktspiel nach Mass, wie von der Bundesregierung gekauft, ich meine bestellt, um von den einschneidenden Massnahmen die sie durchdrücken muss abzulenken. Die deutsche Mannschaft hat ein tolles Spiel hingelegt, das "unterhaltsamste" im bisherigen Turnier der langweiligen Chaotenkickerei.
Aber der Gegner war ja auch ziemlich schwach, oder war er es wirklich? Australien, wer ist das schon? Fussball ist nicht gerade der Nationalsport dort, die können viel besser Cricket und Rugby spielen.
Die Schlgazeilen der deutschen Medien: "Wir tröten alle weg, das wird unsere WM", oder "Der Tanz der Teutonen", oder "Die DFB-Elf schon im WM-Rausch", oder "Deutschland fegt Australien vom Platz" um das Glücksgefühl auszudrücken.
Während die Nation vor der Glotze den ganzen Sonntag hang, mit drei Fussballspiele und zwischendurch noch das Formel 1 Rennen in Montreal zur Ablenkung, wurde einfach so die Wehrpflicht abgeschafft. Ja, die Bundeswehr wird nach der Gründung 1955 zu einer Berufsarmee umgebaut, wegen den Kosten sagen sie, denn es muss ja gespart werden. Wer es glaubt.
Die wenigsten verstehen um was es wirklich geht, sicher nicht wegen der Geldeinsparung. Mit einer Armee die nur noch aus „Freiwilligen“ besteht, lässt sich viel leichter Krieg führen. Das ist der wahre Grund. Und Konflikte wird es reichlich bald geben, in welche die Kriegshetzer in Berlin ganz scharf sind deutsche Soldaten hinzuschicken, völlig freiwillig natürlich, dann muss man auch die "Gefallenen" nicht gross betrauern.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: 4 zu 0 und die Welt ist in Ordnung http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/4-zu-0-und-die-welt-ist-in-ordnung.html#ixzz0qovMqvmN
Montag, 22. März 2010
Der Untergang der Republik (INFOKRIEG.TV)
Sonntag, 14. März 2010
Haiti
22.01.2010
Grosse Ölreserven in Kuba gefunden
Mutternatur hat die Karibikinsel mit einem plötzlichen Segen versehen, in dem sie Kuba genug Ölreserven beschert hat, um in der Profiliga der Energieländer mitspielen zu können. Die Regierung hat verkündet, dass möglicherweise mehr als 20 Milliarden Fass Öl in den Küstengewässern am Golf von Mexiko vorhanden sind, doppelt so viel wie bisher angenommen.
Wenn das bestätigt wird, dann hat Kuba genau so viel Ölreserven wie die USA und stösst in die Gruppe der Top 20 Ölförderländer vor. Die Bohrungen werden nächstes Jahr durch die staatliche Ölfirma Cubapetroleo beginnen.
“Es würde die ganze Situation verändern. Die Regierung hätte mehr Geld und wäre dann nicht mehr von Ölimporten abhängig,” sagte Kirby Jones, Gründer der in Washington beheimateten US-Kuba Handelskammer. “Es könnte dem Klub der ölexportierenden Ländern beitreten.”
Ein Konsortium an Firmen, angeführt von der spanischen Repsol, haben Testbohrungen vorgenommen und werden die erste fördernde Bohrung mitte 2009 vornehmen. (Guardian)
Quelle: Alles Schall und Rauch
Die Botschaft der USA an Haiti: Kommt nicht nach Amerika und verreckt
Jeden Tag fliegt eine Cargo-Maschine der US Air Force für fünf Stunden über Haiti, welche mit einem Radiosender ausgestattet ist, dabei Nachrichten sendet und über das zerstörte Land die Botschaft verkündet:
Versucht nicht in die Vereinigten Staaten zu kommen!
Die Stimme die man hört ist die von Raymond Joseph, der Botschafter Haitis in Washington. Er sagt seinen Landsleuten auf Kreolisch:
“Hört zu, stürmt nicht die Boote und verlasst das Land,” laut einer Abschrift welche das Pentagon veröffentlicht hat. „Wenn ihr das versucht, werden wir noch grössere Probleme haben. Weil, wenn wir ehrlich mit euch sind: Wenn ihr meint die USA erreichen zu können und alle Türen stehen weit offen für euch, das ist nicht der Fall. Und sie werden euch direkt auf dem Wasser abfangen und euch dort hin zurück schicken wo ihr hergekommen seid.“
Offizielle des Heimatschutz- und Verteidigungsministerium sagen, sie nehmen einen harte Haltung ein, um einen Massenexodus von der Insel zu verhindern, welche zu Todesfällen auf See und zu einer Flüchtlingskrise in Südflorida führt. Es sind über 1'000 Kilometer von Port-au-Prince nach Miami.
Weiterlesen: Alles Schall und Rauch
Karte der Bodenschätze von Haiti

Neben Erdöl gibt es noch weitere wertvolle Mineralien.
Ex-Verteidigungsminister warnt vor "Übernahme" von Haiti durch die USA
Der ehemalige Verteidigungsminister von Haiti, Patrick Elie, hat vor der militarisierung der Erdbenhilfe gewarnt, nach dem Washington betätigt, 12'000 US-Truppen wären in und um Haiti im Einsatz. Er sagte:
"Es gibt keinen Krieg hier. Wir benötigen nicht so viele Soldaten."
Nach dem die US-Truppen, welche den Flughafen übernommen haben, zwei mexikanische Maschinen mit Hilfslieferungen abgewiesen haben und auch mehrmals Frachtflugzeug von "Ärzte ohne Grenzen" keine Landeerlaubnis erteilte, sagte der ehemalige Minister:
"Die Entscheidung wer am Flughafen landen darf und wer nicht sollte durch Haiti entschieden werden. Sonst ist es ein Machtübernahme und die Bedürfnisse der Haitianer werden nicht berücksichtigt."
Karte und weiterlesen unter: Alles Schall und Rauch
03.01.2010
Kindesentführung in Haiti: SOS-Kinderdörfer betreuen und schützen verschleppte Kinder
München/Port-au-Prince (ots) - 33 mutmaßlich entführte Kinder sind am vergangenen Sonntag im SOS-Kinderdorf Santo in Haiti aufgenommen worden, wo sie Schutz und Betreuung erhalten. Die Mädchen und Jungen sollten nach der Erdbebenkatastrophe von Haiti in die benachbarte Dominikanische Republik verschleppt werden.
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstag stoppte die haitianische Polizei den Transport in der Nähe der Grenze. Die zehn Verdächtigen hatten keine offiziellen Papiere für die Kinder bei sich und wurden festgenommen. Die haitianische Polizei geht davon aus, dass ein Fall von Kinderhandel vorliegt.
Das haitianische Sozialministerium übergab am gestrigen Sonntag die Kinder in die Obhut des SOS-Kinderdorfs Santo in Haiti. Die Kinder kamen dort völlig verstört, hungrig und durstig an. Sie wurden sofort versorgt und medizinisch untersucht. Oberste Priorität hat nun, Eltern und Angehörige der Kinder ausfindig zu machen und sie wieder mit ihren Familien zu vereinen.
Mehrere Kinder erklärten, dass sie noch Eltern hätten. "Ich bin doch keine Waise", sagte etwa ein 8-jähriges Mädchen weinend. Sie glaubte von ihrer Mutter zu wohlmeinenden Menschen auf einen Kurzurlaub geschickt worden zu sein. Die Eltern waren offenbar mit unrealistischen Versprechungen (Sommer-Camp mit Swimmingpool) dazu überredet worden, ihre Kinder einer Organisation namens "New life - children refuge" anzuvertrauen. Auf ihrer Internet-Seite bietet die Organisation an, in der Dominikanischen Republik Adoptionen zu vermitteln - ein Hotel in Strandnähe für adoptionswillige Eltern inklusive.
"Der Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren auf, denen Kinder nach Katastrophen durch Kinderhandel ausgesetzt sind. Wir betonen, dass internationale Adoptionen nach Katastrophen wie in Haiti keine sinnvolle Sofort- und Nothilfemaßnahme sind. Zunächst muss jede Anstrengung unternommen werden, unbegleitete Kinder mit der eigenen Familie zusammenzuführen oder im eigenen Land eine angemessene Lösung zu finden", sagt Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit.
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